Die bisher kleinste Action-Cam aus dem Sortiment des Marktführers ist ein robuster Würfel mit einer Kantenlänge von knapp 4 cm, der bis bis 10 m Wassertiefe tauchen kann.
Auf der Oberseite der Hero 4 Session prangt ein Aufnahmeknopf zur schnellen Inbetriebnahme; dahinter findet sich ein winziges, zweizeiliges Info-Display. Mit der kostenlosen GoPro-App steuert man die Kamera mit dem Smartphone (iOS, Android, Windows Phone) fern und stellt Video- sowie Foto-Modi ein; optional kann man die GoPro Smart Remote erwerben.
Der Schrumpfkur sind einige Funktionen wie die 4K-Aufnahmen und Hispeed-Modi der größeren Action-Cams zum Opfer gefallen. Aber immerhin zeichnet der Würfel H.264-kodierte Videos auf microSD (Class 10 oder besser) mit maximal 1920 × 1440 Pixeln mit 30 Bildern/s auf; bei 1920 × 1080 bringt er es immerhin auf 60 Bilder/s, bei 720p mit bis zu 100 Bilder/s. Fotos schießt die Hero 4 Session mit 5 Megapixeln (2720 × 2040) oder 8 Megapixeln (3264 × 2448). Dabei beherrscht sie Burst-Aufnahmen mit bis zu 10 Bildern pro Sekunde sowie Zeitraffer (ein Bild alle 0,5 bis 60 Sekunden). Die Kamera zeichnet zwei Monokanäle auf (AAC mit 32 kHz Bandbreite); eine externes Mikrofon lässt sich nicht anschließen. Auch ein HDMI-Ausgang fehlt. Fest in die Kamera eingebaut ist ein Lithium-Ionen-Akku (3,8 V, 3,23 Wh), mit dem sie 1,5 bis 2 Stunden laufen soll – je nach Aufnahmemodus und WLAN-Nutzung. Aufgeladen wird die Kamera über Micro-USB.
Die Hero 4 Session wird mit einer Kugelgelenkbefestigung, diversen Schnallen und zwei verschiedenen Rahmen geliefert, in die man die Kamera hineinstecken kann. Die Hero 4 Session ist ab 12. Juli für 430 Euro in der Standard- und Surf-Ausführung erhältlich, die sich lediglich durch die mitgelieferten Halterungen unterscheiden.