Moderne PCs sind praktisch immer "an". Denn genau wie Fernseher sind sie in Abschaltzeiten nicht 100% vom Strom getrennt, sondern nur in einer speziellen StandBy-Phase. Das ist eine der Ursachen für eine der häufigsten PC-Pannen überhaupt.
Dieser Fehler gehört zu den häufigsten überhaupt: Sie schalten Ihren Rechner ein, doch er gibt kein Lebenszeichen von sich. Es leuchtet keine Anzeige, es ist kein Rauschen (Lüfter) und Summen (Laufwerke) zu hören. Die gute Nachricht: In diesen Fällen ist meistens weder Windows noch Ihren Programmen und Daten etwas passiert. Prüfen Sie als Erstmaßnahme die folgenden Punkte:
Checken Sie die Stromverbindung und berücksichtigen Sie dabei eine eventuelle Steckdosenleiste oder Mehrfachsteckdose. Enthält die Steckdosenleiste einen Überspannungs-filter, Netzfilter oder eine Sicherung? Ist es eine Master-Slave-Steckdose, die nur in Abhängigkeit von einem bestimmten an-deren Gerät Spannung führt? Schließen Sie den Rechner testweise direkt an einer Wandsteckdose an. Prüfen Sie, ob der PC auf der Rückseite direkt neben der Buchse für den Anschluss des Stromkabels einen Schalter hat, der ihn vom Strom trennt. Steht dieser Schalter vielleicht fälschlich auf AUS? Betätigen Sie erneut den Taster zum Einschalten des Rechners an der Gerätefront. Ist ein Betriebsgeräusch zu vernehmen (Summen der Festplatte, Rauschen von Lüftern) oder leuchtet eine Bereitschaftsanzeige wie eine Leuchtdiode? Drücken Sie als letzten Test noch die Taste des CD/DVD-Laufwerks, mit der die Schublade geöffnet wird.
Zeigt der Rechner weiterhin keinerlei Reaktion, ist das oben abgebildete Netzteil defekt und komplett zu tauschen. Ein Standard-PC-Netzteil kostet ca. 30 Euro, der Umbau ist in der Werkstatt eine Sache weniger Minuten. Beachten Sie hierbei die Leistung (Watt) des neuen Netzteils, sie sollte sicherheitshalber deutlich höher als die des schadhaften Netzteils sein.